Archive for Februar 2011


ephemera

Februar 22nd, 2011 — 11:14pm

?f?µe?a

(i)

snow
in tibet
death tolls, death bells
the wind a figment in the leaves
over a calm field, red
revolution

(ii)

garnish the slush in the streets
with your tip-toe, and walk
away

(iii)

they whisper of wind in the crowns
bare
-footed in morning dew
whisper of whereabouts, whither
the sun fled, whither
the eerie pale clouds cast doom
on thin thread-
bare
voices

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Spam extraordinaire

Februar 20th, 2011 — 1:03pm

“31 Jan 2011 …
An epileptic seizure is a transient episode of altered state of consciousness …
will tra-la-la-la-dol mess you up tra-la-la-la-dol with no prescription tra-la-la-la-dol time clock and ke-e-e-ppra …”*

Die Mehrzahl an Kommentaren mit Erwerbsziel stellt wenig mehr als virtuellen Vandalismus dar und fügt mit wenig Verstand oder in absentia einzig Wörter, Silben, Buchstaben beliebig aneinander als Füllmasse, um in redundanter Abfolge Kernbegriffe zu plazieren, Samen einzupflanzen inmitten völliger Dekontextualisierung, Virales zum Keimen zu bringen, so sich ein unvorsichtiger erster, erkundendener Schritt von sicherem Grund auf sie verirrt oder flotte Unbedacht allzu forsch voranprescht (klickt) – als trio [Keyword] [Keyword] [Keyword] infernale gleichsam. Die beiden hier angeführten Textstellen hingegen stellen gleichsam Exzerpte dar, die mit Verstand und von menschlicher Hand präzis gefügt und abgewogen auf ihre (zer)störerische Reise gesandt wurden, ohne Buße, ohne Absolvo, so daß sie immer noch am Rezipienten zagen und nagen und zehren an seiner Zeit und Aufmerksamkeit, gradualiter, sie verflüchtigen, aber doch so formschön in eins gebracht sind, daß ich willens bin, sie ihrer niederträchtigen Botschaft, arglosen Belagerung, zugrundeliegenden Gewöhnlichkeit entledigt in einen veritablen Text zu passen, einzupassen, hintanzustellen, daß ihre Schönheit und ihr Schliff sich dem Leser offenbaren und dieser – einen einen einen Moment zumindest – sich verführen lasse vom schlichten Gemüt, blanker Redlichkeit, mit welchen merkantiler Unverstand ins Abseits sich zu weisen bekennt: *plonk*.

“accomplished by hand or produced from distinct fabrics [...]
knits (Crochet, Macrame, Tunisian, two needles)
jute, material and other woven fabrics
leather
materilas fabricated (tapes)
carton cardstock and derivatives
timber strands of banana leaf or comparable (sisal)”

*: Den Triller, die zagrûta, setze ich inspiriert von Curt Woytes Tacitus (1925) Fn. 31 hinzu, C16H25NO2 zu verschleiern.

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Mon cœur s’ouvre

Februar 4th, 2011 — 8:00pm

Frankreich trage ich im Herzen und öffne mich der ganzen Welt.

Et la plus belle est la fille du Roi des rois, la Reine-Enfant,
Reine du Sud ombreux et du Matin en l’an de l’ascension.
Son nom est cousu dans les bouches: j’en donne les masques mouvants.
Elle a l’éclat du diamant noir et la fraîcheur de l’aube, et la légèreté du vent.

(Léopold Sédar Senghor: 359)

Heureux du moins si cette existence qu’on a meurtrie
Demeure ainsi dans la murmurante patrie
Dont m’entoure depuis toujours le doux peuple des mots.

(Jacques Réda: 425)

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