{"id":950,"date":"2010-01-12T02:40:24","date_gmt":"2010-01-12T00:40:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.quisquilia.net\/nova_blog\/wordpress\/?page_id=950"},"modified":"2010-06-20T14:07:15","modified_gmt":"2010-06-20T12:07:15","slug":"meta-episteln","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.quisquilia.net\/nova_blog\/wordpress\/meta-episteln","title":{"rendered":"\u00b5et?-Episteln"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>a<\/strong> \u00dcber das redaktionelle Gewerbe und seinen Niedergang<\/em><\/p>\n<p>> Qualit\u00e4tsjournalismus<\/p>\n<p>Inhaltlich ein wunderbar interessanter, aufkl\u00e4rend-aufkl\u00e4rerischer Artikel \u00fcber das Schwinden des Qualit\u00e4tsjournalismus, exemplarisch in der l\u00e4ndlichen Peripherie des Ostens, wie man ihn aber auch allerorten im urbanen Raum findet. Aber meiner Treu! Hat denn niemand diesen Artikel gegengelesen? Er strotzt vor Zeichensetzungs- und Rechtschreibfehlern, da\u00df man meinen m\u00f6chte, nicht gerade die FAZ als Qualit\u00e4tsorgan vor Augen zu haben. Und leider ist die Online-Ausgabe nicht zum ersten Mal mit einem Sammelsurium an Halbs\u00e4tzen und orthographischen Lapsus gespickt. Bitte nehmen sie den Anspruch an Qualit\u00e4tsjournalismus auch in Ihrem Hause ernst!<\/p>\n<p>(FAZ Online: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7\/Doc~E88F33D9554404C7694EA82DDBDAE768F~ATpl~Ecommon~Scontent.html\"><em>Journalismus in Gefahr: Der Notkurier.<\/em><\/a> Von Stefan Niggemeier vom 21.07.2009)<\/p>\n<p>> These und Antithese: 2 Betrachtungen  <\/p>\n<p>Wieso ist in diesem Kommentar jener gegenl\u00e4ufige von Volker Zastrow <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1\/Doc~E2F10E2D4317B4DABACE0288DC76CC092~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">[* Cf.]<\/a> nicht verlinkt? Beide Thesen illustrieren ja Aspekte des Konflikts zwischen Privatem und \u00d6ffentlichem, Loyalit\u00e4t einem Arbeitgeber wie der Bundesbank gegen\u00fcber, gesellschaftliche Verantwortung und Aus\u00fcbung des Rechts auf freie Meinung und Rede, samt und sonders auch in Form von \u00dcberspitzung und Polemik. Und wieso erlauben Sie, liebe FAZ-Redaktion, an dieser Stelle Leserkommentare, w\u00e4hrend die Funktion f\u00fcr Zastrows Kommentar unterbunden war? Sollten nicht alle beide von Lesern begleitet werden? Ich vertraue darauf, da\u00df Sie politische Querschl\u00e4ger rechtzeitig im Gegenlesen vor Ver\u00f6ffentlichung h\u00e4tten abfangen k\u00f6nnen. Also wes Geistes ist es, einen Kommentar Ihres eigenen politischen Redakteurs so ungleich zu behandeln?<\/p>\n<p>(FAZ Online: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C\/Doc~E9547E6A044974EB1B3E1AE11DA339788~ATpl~Ecommon~Scontent.html\"><em>Bundesbank: Sarrazin muss gehen.<\/em><\/a> Von Gerald Braunberger vom 05.10.2009. <em>Der Zastrow-Kommentar wurde anschlie\u00dfend als Verweis in der Leiste eingef\u00fcgt; dieser mein Leserkommentar aber blieb sodann unver\u00f6ffentlicht.<\/em>)<\/p>\n<p><em><strong>\u00df<\/strong> Im Streit wider die h\u00e4\u00dfliche Fratze des Fundamentalismus<\/em><\/p>\n<p>> Abzug und Humanit\u00e4t<\/p>\n<p>Herzlichen Dank, Herr Nonnenmacher, f\u00fcr diese klare Analyse der Situation in Afghanistan. Es ist Gegnern des Einsatzes leider gelungen, den politischen Diskurs bis zur Unkenntlichkeit zu bestimmen und seine Unpopularit\u00e4t mit absurden Thesen zu bef\u00f6rdern und sich zunutze zu machen. Den Kopf in den Sand zu stecken wird das Problem der Bedrohung durch internationalen (islamistischen) Terrorismus nicht l\u00f6sen, und der fortw\u00e4hrende Verweis auf zugrundeliegende \u00f6konomische Faktoren, mittels derer ein ausschlie\u00dflicher Gerechtigkeits- und Verteilungskonflikt als Ursache des Terrors identifiziert wird, nimmt gleichsam unverantwortlich Opfer im Westen und in den umk\u00e4mpften Regionen hin. Was an einem Abzug aus Afghanistan &#8222;human&#8220; sein soll, dem mit dem Erstarken und der Erneuerung eines Talibanregimes die Unterdr\u00fcckung der afghanischen Frauen folgt, einher mit der Willk\u00fcrjustiz islamistischer Schriftausleger (nicht Schriftgelehrter!) und Zerst\u00f6rung aller kulturellen und wirtschaftlichen Grundlagen in diesem geschundenen Land, hat bisher keiner der Gegner ausf\u00fchren k\u00f6nnen. Aus den Augen, aus dem Sinn: Damit kann man leider beim deutschen Michel immer noch punkten.<\/p>\n<p>(FAZ Online: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1\/Doc~E8B3E3C8CE4204038992F078DAF69E61E~ATpl~Ecommon~Scontent.html\"><em>Bundeswehr in Afghanistan: Wendezeit am Hindukusch.<\/em><\/a> Von G\u00fcnther Nonnenmacher vom 27.07.2009)<\/p>\n<p>> Zu Herrn Wolfs Ausf\u00fchrungen<\/p>\n<p>Es ist interessant, da\u00df Sie, Herr Wolf, in ihren Ausf\u00fchrungen den Umstand vollkommen unterschlagen, da\u00df die Taliban f\u00fcr Al Kaidas Terrorcamps, Terrorplanung wie auch die islamistisch-antiwestlich motivierten Anschl\u00e4ge vom 11. September die Basis bereiteten und bereitstellten &#8211; mindest als willf\u00e4hrige Unterst\u00fctzer. Da\u00df in unerh\u00f6rtem Ma\u00dfe und gegen alle Menschenrechte im Sinne einer radikal und zudem willk\u00fcrlich ausgelegten Scharia Menschen erschossen, gesteinigt, verst\u00fcmmelt und anderweitig ermordet wurden &#8211; und bei einer Niederlage von ISAF in Afghanistan es erneut werden -, sollte als Fu\u00dfnote auch nicht vergessen werden, wenn man den Krieg in Afghanistan schlicht als &#8222;fragw\u00fcrdig&#8220; abtut. Und wieso sehen Kritiker wie Sie es stets als gerechtfertigt an, Afghanistan und Irak in eins zu werfen? Die Ausgangslage und Motivation und v\u00f6lkerrechtliche Legitimit\u00e4t des einen Krieges ist grundverschieden von jener des anderen.<\/p>\n<p>(FAZ Online: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub5C2BFD49230B472BA96E0B2CF9FAB88C\/Doc~E6186B4FC013B41DCA72D70DAF8AE0CFE~ATpl~Ecommon~Scontent.html\"><em>Taliban-Forschung: Die Geister, die ich rief.<\/em><\/a> Von Joseph Croitoru vom 23.09.2009)<\/p>\n<p>> Zustimmung  <\/p>\n<p>Eine treffliche Analyse, wohin uns Zaudern und Zagen gef\u00fchrt haben, Herr Frankenberger, mit einer uneingeschr\u00e4nkt richtigen Einsch\u00e4tzung, was \u00dcbles f\u00fcr uns wie auch die Afghanen erwachsen wird, wenn populistisch sich aus der Verantwortung in Afghanistan geschlichen wird. Divide et impera, nur erfolgt dies Prinzip dieses Mal aus dem NATO-Inneren, weil keine Politik es sich verderben will mit dem Wankelmut des W\u00e4hlers.<\/p>\n<p>(FAZ Online: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1\/Doc~ED49894D54BFC48F0A6796695A6CE7C6E~ATpl~Ecommon~Scontent.html\"><em>Afghanistan: Die Aufgabe bleibt.<\/em><\/a> Von Klaus-Dieter Frankenberger vom 24.09.2009)<\/p>\n<p>> Besch\u00e4mend<\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Seidl, obschon ich Ihnen durchaus beistimme, da\u00df den \u00c4u\u00dferungen Broders und anderer Gleichgesinnter oftmals ein antiislamisches Ressentiment unterliegt, welches zu verurteilen, und sie argumentative Fehlschl\u00fcsse aufweisen wie den Bezug auf ein negatives Quidproquo, das zu kritisieren ist, so kann ich doch nicht verhehlen, da\u00df Ihr Artikel sich seinerseits als ausgesprochen mangelhaft erweist. Nehmen wir die Eingangsanalogie von Katholizismus und Islamismus: Der Kampf der IRA hat in der katholischen Kirche keine Legitimierung gefunden. So drohte die Kirche z.B. 1939: <em>&#8222;Among the causes of the present unrest are workings of certain secret societies. The church sternly condemns all societies which plot against the church or state. They are guilty of crime against human society. Members of such secret societies incur excommunication.&#8220;<\/em> <a href=\"http:\/\/www.time.com\/time\/magazine\/article\/0,9171,761165,00.html\">[* Cf.]<\/a> Auch die IRA selbst begr\u00fcndete ihren Kampf mit sozialen oder nationalen Motiven und verstand sich eher als marxistisches Kader denn als katholisches Fr\u00f6mmlertum.<\/p>\n<p>(FAZ Online: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360\/Doc~E75AE7CAC6C624C808D43EA827FF237BD~ATpl~Ecommon~Scontent.html\"><em>Kritiker des Islam: Unsere heiligen Krieger.<\/em><\/a> Von Claudius Seidl vom 10.01.2010. <em>Dieser mein Leserkommentar wurde redaktionell gek\u00fcrzt um eine Anmerkung bez\u00fcglich der der FAZ nicht ad\u00e4quaten inhaltlichen Qualit\u00e4t von Seidls Text.<\/em>)<\/p>\n<p>> Vergiftete Friedensw\u00fcnsche<\/p>\n<p>Da\u00df der Afghanistaneinsatz unpopul\u00e4r ist und von einer Mehrheit der Bev\u00f6lkerung infrage gestellt wird, ist zweifelsohne richtig, doch es lohnt, diese Einsch\u00e4tzung zu erg\u00e4nzen um die Frage, welche Motivation der Ablehnung des ISAF-Einsatzes zugrunde liegt. Und hierin erweist sich die Rhetorik h\u00e4ufig genug verr\u00e4terisch: Einer der Vorkommentatoren nutzt eine euphemistische Formel wie &#8222;das Verschwinden des World Trade Centers&#8220;, um die Verantwortung nicht nur des Afghanistankrieges den USA zuzuschieben (welche, so wird andernorts wild spekuliert, nur um eigener geostrategischer Interessen willen die Welt samt ihren Institutionen &#8211; die UN und ihr Mandat &#8211; manipulierten), sondern es wird die gesamte milit\u00e4rische Abwehr des islamistischen Terrors diskreditiert. Unredlich wird suggeriert, es bed\u00fcrfe einer &#8222;ehrlichen Orientpolitik&#8220;. Auch hier verr\u00e4t die Sprache viel \u00fcber den Kommentator: Antiamerikanismus ist oftmals gepaart mit geradezu kolonialistischem Duktus. Tritt unreflektierter Fundamentalpazifismus dann noch hinzu, sollte Frau K\u00e4\u00dfmann sich fragen, ob das wirklich die Stimmen sind, denen sie Ausdruck verleihen will und die sie hinter sich scharen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>(FAZ Online: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~EFCDB62DF606F4E92A1B5EE2AC54CF390~ATpl~Ecommon~Scontent.html\"><em>Stell dir vor, es ist Krieg: Die wunderbare Welt der Bisch\u00f6fin K\u00e4\u00dfmann.<\/em><\/a> Von Reinhard Bingener und Oliver Hoischen vom 19.01.2010)<\/p>\n<p><em><strong>?<\/strong> Zur Selbstverkl\u00e4rung anstelle aufrichtiger Aufkl\u00e4rung<\/em><\/p>\n<p>> Unbeirrbar, auch im Irrtum  <\/p>\n<p>Wieder einmal ein Beleg f\u00fcr die Uneinsichtigkeit der 68er-Generation. Wie kann man auch von den selbstdeklarierten Revoluzzern ein kritisches Verh\u00e4ltnis zu ihren damaligen (und heutigen) Zielen und Aktionen erwarten, wenn sie dann doch gen\u00f6tigt w\u00e4ren, ihre Lebensgeschichte neu (und ehrlich) zu schreiben und von Lebensl\u00fcgen Abstand zu nehmen?<\/p>\n<p>(FAZ Online: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7\/Doc~E7CB4E1E96BEC4E6FBAA95008CE4540F7~ATpl~Ecommon~Scontent.html\"><em>Keine Aussprache: Springer und die Achtundsechziger finden nicht zusammen.<\/em><\/a> Von Harald Staun vom 22.08.2009)<\/p>\n<p>> Bias<\/p>\n<p>Sehr geehrte Frau Thomas, die Vorf\u00e4lle des Blutsonntags als &#8222;peinliche Entgleisung&#8220; zu bezeichnen, hei\u00dft sie zu verharmlosen und wird den Opfern wie auch ihren Familien nicht gerecht, die fast vierzig Jahre auf eine nicht politisch im Vornhinein gelenkte Untersuchung wie den Widgery-Report gewartet haben. \u00dcberdies ist Ihr Beitrag zumindest mi\u00dfverst\u00e4ndlich formuliert, wenn Sie mit Blick auf die von unionistischer Seite beklagte &#8222;Hierarchie der Toten&#8220; suggerieren, bei den &#8222;anderen 3.526 Toten der Unruhen&#8220; handele es sich um &#8222;Opfer der IRA-Terrorkampagne&#8220;: Nicht wenige dieser Toten wurden Opfer loyalistischer Paramilizen wie der UDA und UVF, die zu erw\u00e4hnen Sie unterlassen. Warum dies? Und neben jene &#8222;vers\u00f6hnliche nordirische Protestanten, [d]ie das Verhalten der Fallschirmj\u00e4ger genauso unmissverst\u00e4ndlich verurteilen&#8220;, die Sie im Artikel anf\u00fchren, treten laut vernehmlich jene Stimmen des Unionismus, die den Saville-Report als Zugest\u00e4ndnis an Sinn F\u00e9in und republikanische Iren brandmarken und seine Befunde auch jetzt vehement bestreiten und den Opfern der britischen Streitkr\u00e4fte am Blutsonntag wie auch sonst eigene Schuld zuweisen. Wieso dieser unzweifelhafte Bias in Ihrem Artikel, Frau Thomas?<\/p>\n<p>(FAZ Online: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0\/Doc~E8CC01D0C2525425A9407C2625FCA33AB~ATpl~Ekom~SKom.html\"><em>Untersuchung zum \u201eBlutsonntag\u201c: Balsam auf Irlands Seele.<\/em><\/a> Von Gina Thomas, London, vom 18.06.2010)<\/p>\n<p><em><strong>d<\/strong> \u00dcber die Neue Weltordnung: Pax sinica, pax sino-asiatica, bellum alterum<\/em><\/p>\n<p>> Besch\u00e4mend  <\/p>\n<p>Die Art und Weise, in der sich die Frankfurter Buchmesse windet im Umgang mit von der chinesischen Diktatur gescha\u00dften Autoren und Regimekritikern, desavouiert leider nicht zum ersten Mal den Anspruch des Westens, f\u00fcr universelle Menschenrechte, Freiheit und Demokratie einzutreten. Anstelle von Standfestigkeit und Selbstverpflichtung und Bekenntnis werden vorauseilend &#8211; ob der wirtschaftlichen und politischen Macht und Bedeutung Chinas &#8211; die Grundwerte und -\u00fcberzeugungen ad acta gelegt oder zumindest auf Zeit als dehnbar gedeutet&#8230; Man m\u00f6chte es sich nicht verderben mit dem Partner, wenn der Dialog allzu kritisch und unbequem geraten m\u00f6ge. Die Freigabe nicht verhandelbarer Grundrechte, im eigenen Land zumal, ist besch\u00e4mend und h\u00f6hlt sie auch hier aus. Freiheitsrechte werden darin nicht einmal mehr symbolisch vertreten.<\/p>\n<p>(FAZ Online: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubFC09E0DCC05A4A43873BF298B8145717\/Doc~E28198A315C0A4AA58250F962A749E574~ATpl~Ecommon~Scontent.html\"><em>China-Symposion: Pekings Pressionen.<\/em><\/a> Von Christian Geyer vom 13.09.2009)<\/p>\n<p>> @ Peter M\u00fcller  <\/p>\n<p>Sie schreiben: &#8222;Saddam Hussein hatte nie irgendwelche Anthrax-Lager&#8220;, und beziehen sich hierbei auf die von den USA vorgelegte Begr\u00fcndung des Irak-Krieges 2003. Das derselbe als v\u00f6lkerrechtswidriger Krieg gef\u00fchrt wurde und die zu jenem Zeitpunkt vorgelegten &#8222;Beweise&#8220; f\u00fcr Massenvernichtungswaffen (WMD) im Besitz des Iraks einer \u00dcberpr\u00fcfung nicht standhalten, gestehe ich Ihnen zu. Ihre Aussage ist dennoch falsch: Dem UNSCOM-Bericht von Januar 1999 (&#8222;S\/1999\/94 of 29\/01\/1999 Report on status of disarmament and monitoring&#8220;) ist zu entnehmen, da\u00df <em>&#8222;Iraq stated that it had produced 25 combat special warheads for BW (16 warheads filled with botulinum toxin, 5 warheads with anthrax and 4 warheads with aflatoxin) and 50 combat special warheads for CW (16 warheads filled with sarin and 34 warheads with the alcohol component of the binary system)&#8220;<\/em>. <a href=\"http:\/\/www.un.org\/Depts\/unscom\/s99-94.htm\">[* Cf.]<\/a> Somit war Saddam Hussein zumindest in den 1990ern im Besitz von waffenf\u00e4higem Anthrax.<\/p>\n<p>(FAZ Online: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE\/Doc~E1D3C13EC8EFA4B399047FD551D82A29D~ATpl~Ecommon~Scontent.html\"><em>Al Qaida im Jemen: Die Alchemisten des Terrors.<\/em><\/a> Von Joseph Croitoru vom 11.01.2010)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>a \u00dcber das redaktionelle Gewerbe und seinen Niedergang > Qualit\u00e4tsjournalismus Inhaltlich ein wunderbar interessanter, aufkl\u00e4rend-aufkl\u00e4rerischer Artikel \u00fcber das Schwinden des Qualit\u00e4tsjournalismus, exemplarisch in der l\u00e4ndlichen Peripherie des Ostens, wie man ihn aber auch allerorten im urbanen Raum findet. 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